Theater

Über das aktuelle Stück - Haltestelle. Geister

Die Geschichte spielt nachts – ein Obdachloser, ein Paar mit skurrilen sexuellen Vorlieben, diebische Mädchen, ein deprimierter älterer Mann und viele weiter, sitzen uns stehen an einer Haltestelle. Doch hier scheint gar kein Bus zu fahren…

Gewartet wird in diesem Stück von Helmut Krausser trotzdem – so wartet zum Beispiel der Mann vom Grillimbiss darauf, dass sein Interesse an Gracia Gala, angeblich die Prinzessin von Tallulah, erwidert wird. Diese wiederum such unter dem Kopfschütteln der anderen den Himmel nach Außerirdischen ab, die sie nach Hause holen kommen. Wieder ein anderer, sehr alter und verwirrt wirkender Mann, sucht seine Frau, die schon lange verschwunden ist. Und eine Blinde will einfach nur zur Bushaltestelle.

Die Personen an diesem Ort haben allesamt gemeinsam, dass sie suchen und warten. Die meisten von ihnen finden jedoch den Tod, bevor sie erreichen können, was sie wollten. Sie werden zu Geistern, die die Haltestelle nicht mehr verlassen können und unbemerkt zusehen müssen, wie es den noch Lebenden ergeht. Letztlich werden sie von einem mysteriösen Mann im dunklen Mantel abgeholt und von der eigentümlichen Macht der Haltestelle, die sie gefangen hält, befreit.

Quelle: Anna-Lisa Mail: Verlorene Seelen warten auf den Tod. Oberhessische Presse, Kultur, S. 29 vom 10. Juli 2018.

Über die Proben

Mit jedem Semester beginnen die Proben eines neuen Stückes, sie enden mit den Aufführungen kurz vor Semesterschluss. Die Wahl des neuen Stückes obliegt der Theatergruppe. Auch die Regie wechselt jedes Semester.

Wir treffen uns jeden Mittwoch um 20 Uhr.
Die Gruppe steht jeder/jedem offen.
Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben.

Flyer der letzten Semester

Einblicke in die Theatergruppe

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